So los geht die Reise.
1. Tag 11.04.2026:
Die Tage/Wochen vor unserem Abreisedatum. deutete sich ein weiterer Streik der LH an und wir zitterten um unseren Flug. Einen oder zwei Tage später zu fliegen wäre bei unserer Reisedauer von nur einer Woche keine Option gewesen und wir hätten, wenn eine Umbuchung am selben Tag nicht geklappt hätte, wohl die Reise abgeblasen.
Der Streik wurde zu unserem Glück am Freitag beendet und ich konnte online für unsere Flüge am Samstag einchecken.
DIe Fahrt zum Flughafen in Bremen verlief ereignislos und ich bekam einen optimal Parkplatz im Parkhaus, eine Seite kein anderes Auto, direkt am Ausgang zu den Fahrstühlen, trotzdem nicht schmal, so dass ich mir keine Sorgen wegen Leuten machen musste, die evtl. ihre Koffer gegen unser Auto rammen würden

Mein innerer Monk, mag es, wenn ich an einer Seit im Parkhaus nicht direkt ein anderes Auto habe...
Die Lounge am Flughafen Bremen ist wohl eine der traurigsten Lounges die ich kenne, eine ehemalige LH Lounge, die von der LH aufgegeben worden ist und nun nur noch "The Lounge" heißt, Essen und Trinken sind nicht der Rede wert, trotzdem noch besser als am Gate rumhängen zu müssen. Das praktische am Bremer Flughafen sind die extrem kurzen Wege. Die LH ist direkt neben den LH Gates, hört man in der Lounge, dass das Boarding startet, geht man die 20m bis zum Gate.
In München hatten wir "nur" 2:25 Aufenthalt, welcher aber in der Nutzungsdauer recht stark eingeschränkt war, da der Flieger aus Bremen eine Außenposition hatte und das Verlassen des Flugzeugs samt Busfahrt locker 45 Minuten gedauert hat. Hab noch nie Leute so langsam das Flugzeug verlassen sehen. Überraschend war dann auch, dass wir am Ausreiseautomaten auch noch warten mussten. So hatten wir vielleicht noch 45 Minuten in der recht netten Senator Lounge der H Gates, bevor wir los zum Boarding mussten. Die Business Lounge war wegen Überfülllung zu, bzw, einer kam raus, einer konnte rein.
Dank des Streiks der Tage vor unserem Flug war der Flieger wohl bis auf den letzten Platz belegt, das Boarding war trotzdem extrem schnell abgeschlossen, so dass wir etwas früher das Gate verlassen konnten.
Nun zu dem Teil, der hier wohl einige interessieren dürfte, die neue LH C Allegris. Um ehrlich zu sein, ich war am Anfang etwas enttäuscht, war aber wohl auch dem Hype geschuldet, außerdem funktionierte am Anfang mein Sitz nicht richtig, nach einem "Neustart" hat dann aber wieder alles funktioniert. Die vordere C Kabine wirkt unglaublich "spacious", da es über den Mittelsitze keine Gepäckfächer gibt.
Nach einiger Zeit sind der Allegris Privacy Seat und ich dann doch noch freundschaftlich zusammen gekommen. Wie der Name schon sagt, bietet der Privacy Seat nach der First Class und den Business Suiten die meiste Privatsphäre in der neue Allegris Kabine, ein Nachteil ist aber, dass es der Sitz mit dem wenigsten Stauraum in der C Kabine ist, Ipad, eigene Kopfhörer und Handy liegen eigentlich, ohne die Möglichkeit einer Verstauung in einem Fach, auf einer Ablage rum. Der Sitz an sich bietet aber wirklich extrem viel Platz, besonders in der Bettfunktion hat man überall massig Platz, ich bin ja wahrlich kein Leichtgewicht, aber fühlte mich nie irgendwo vom Platz her eingeengt. Das macht sich besonders im Schulter und Fußbereich bemerkbar, da war es ja bei der alten C der LH doch sehr eng, besonders im Fußraum.
Der Privacy Sitz verfügt über drei eigene Fenster und einen riesigen Tisch, der es einem auch ermöglich bei voller Eindeckung fürs Essen noch aufzustehen und den Sitz zu verlassen.
Das neue IFE System ist auch ein "Game Changer" im Vergleich zum alten System. Große 4k Bildschirme und sehr gute Reaktion auf die Touch Bedienung, die entweder am Bildschirm direkt stattfindet oder am separaten Tablet.
Der Sitz an sich ist sehr bequem, besonders die Sitzkühlung und Sitzheizung sind zwei sehr nette Features. Alleine die Sitzhärteneinstellung ist weniger anpassbar als bei der alten C.
Die LH Crew war wieder einmal extrem freundlich und gut drauf. Ich hatte bis jetzt wirklich nie das Problem an eine miese Crew zu geraten.
Das Essen war gut bzw. okay. Lufthansa typisch waren die Snack und Vorspeise wieder gut, das Hauptgericht so lala.
Der Flug zog sich für mich aber doch ein wenig, da sich ab Mitte des Fluges meine kaputte rechte Schulter verstärkt bemerkbar machte. Aber zum Glück kamen wir überpünktlich in SD an. SD ist ein netter Flughafen, würde ihn LAX vorziehen. Besonders wenn man einen PP hat, dazu aber mehr am Ende des Reiseberichts.
Einzig die Einreise überraschte durch eine andere Reihenfolge der Abläufe, als die ich bisher gewöhnt war.
Es ging nicht wie üblich zu erst durch die Immigration und dann zum Gepäckband, sondern zu erst zum Gepäckband und dann zur Immigration.
Ich sah schon unseren Vorteil des Vornesitzen schwinden, aber zum Glück kamen die Prio Gepäckstücke doch wirklich als erste aufs Band, so dass wir mit unseren 6 Koffern (2 Handgepäck, 4 Aufgabe) direkt zum Officer marschierten, es gabe eine eigene MPC Spur.
Ich konnte mir schon denken, dass die Anzahl der Koffer Fragen aufwerfen würde und so kam es dann auch, nach der Frage wie lange wir denn bleiben würden und ich wahrheitsgemäß mit "just one week" antworte, hob der der sehr nette Officer die Augenbrauen und zeigte auf die Koffer und fragte weshalb wir denn für eine Woche so viel Koffer dabei haben würden, ich antwortete dann darauf, dass wir einiges Einkaufen wollen würden, wir unterhielten uns dann noch kurz darüber wo wir geplant hätten denn Shoppen zu gehen, anscheinend zu frieden mit meinen Antworten wünschte er uns einen schönen Shopping Trip


und stempelte unsere Pässe.
Dann mussten wir unsere Koffer noch direkt wieder auf das Band eines Scanners legen, denn der Zoll suchte nach Lebensmitteln. Auch dort gab es keine Beanstandungen und wir durften weiter.
Zum neuen Rental Car Center fahren alle paar Minuten Busse und brachten uns in ca 10 Minuten rüber.
Am Schalter verknüpfte dann die Mitarbeiten bei National noch meine ADAC Buchung mit meinem National Profil und dank Status waren keinerlei Unterschriften, Ausdrucke oder ähnliches Notwendig, sie änderte dann noch schnell meinen Führerschein, da ich kurz vor der Abreise noch meinen neuen Füherschein mit Ablaufdatum, 😉 , erhalten hatte.
WIr hatten UFAR, BMW X3, Audi Q5 reserviert, als wir auf dem Parkdeck angekommen sind erwartete uns gähnende Leere. Absolut leergefegt, Die executive und emerald aisles, in denen man sich als Status Programm Mitglied ab einer Bestimmten Buchungsklasse ein Auto auswählen kann waren so gut wie leer. Gut da UFAR gebucht, hätten wir uns dort eh nichts aussuchen können, da dort bis eigentlich maximal SFAR Autos stehen.
Wir hatten UFAR ausgewählt, da wir eigentlich nur in SD fahren und vorallem Parken wollten und ich da keine große Lust auf was ganz großes hatte. Naja UFAR war nicht verfügbar, wir haben dann einen WFAR, also zwei Klassen über UFAR, bekommen. Es wurde ein GLS450 4matic mit knappen 3000 Miles auf der Uhr. Sehr schönes Auto, besonders die Sitze waren extrem bequem, doch aber schon sehr groß. Naja, sollte es nerven, hätte ich auch einen oder zwei Tag später gegen was kleineres tauschen können, spoiler, ich habe nicht getauscht. Gezahlt hatten wir für die UFAR ADAC Buchung als ADAC Mitglied dank einer 50€ Rabattaktion 267€.
Vom RCC ging es dann direkt in unser Hotel, das Marriot Mission Valley. Die Wahl viel aus zwei Gründen aufs Marriot Mission Valley. Zum einen waren mir die Innenstadt Hotels mit Preisen weit jenseits der 400 USD plus ca 50-80 USD fürs Parken dann doch ne nummer zu hoch und zweitens, ist die Innenstadt nur praktisch, wenn man in der Innenstadt sein will, für alle anderen Destinationen, bedeuted die Innenstadt off längere Fahrzeiten, da sich in der Innenstadt der Verkehr oft doch recht langsam bewegt. Vom Marriot Mission Valley ist. man zu allen Zielen in SD in 10 bis 25 Minuten Fahrzeit unterwegs und das Hotelzimmer (günstigste Kategorie) kostete 237 USD/Nacht plus 38 USD Parken.
Beim einchecken Teilte man uns mit, dass man uns dank unseres Gold Elite Status keine Parkkosten berechnen würde, da wir ja eine ganze Woche bei Ihnen bleiben würden und man uns auch upgegradet hätte.
Theoretisch war es ein upgrade um zwei Kategorien, was aber bei dem Marriot weniger toll ist als es klingt, da bis auf zwei Zimmer alle Zimmer im Hotel gleich groß sind. Upgrade war ein High Floor Room (bei uns 15. Stock von 17) zum einen und zum anderen auf ein Zimmer mit Couch, das Standard hat nur einen Sessel.
Das Zimmer war ziemlich geräumig, die Renovierung lag noch nicht sehr lange zurück und das Personal war durch die Bank sehr freundlich. Nett war auch, dass es einen separaten Parkplatz direkt am Hoteleingang für Gold Elite Member und darüber gab.
Würde sowohl das Hotel als auch die Location wieder Buchen und auch für einen SD Trip weiterempfehlen.
Der Hunger veranlasste uns noch einmal das Hotelzimmer zu verlassen und wir fuhren in eine der vielen Marinas in SD und nahmen noch ein "leichtes" Abendmahl bei Jimmys Famous American Tavern ein. Nettes Lokal, welches nur lokale Produkte verwendet.
Ich hatte ein Grilled Fih Sandwich mit Garlic Pamesan Fried und Kristin einen Double Smash Burger mit normalen Fries. Ich hatte ein oder zwei alkoholfreie Biere und Kristin eine Diet Coke. Auf den Bildern sieht das Essen zwar etwas langweilig aus, es war aber wirklich sehr gut.
Da ja hier im Forum Essenspreise ein oft diskutiertes Thema sind, werde ich hier soweit ich es noch Nachvollziehen kann, die Preise fürs Essengehen nennen.
Der Abend hat uns hier bei Jimmys mit Tip 78,59$ gekostet.
Wie man uns ansieht waren wir schon recht ko und sind dann nur noch ins Hotel gefahren und ich bin nach kurzer Zeit beim TV gucken eingepennt.