Eine Schönheit mitten im Atlantik

Ohio23

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Dein super Reisebericht liest sich wie ein Reiseführer 👍. Ich lese so gerne mit.
Tolle Tips für den nächsten Madeira Urlaub 😀.
Ich wünsche dir ein schönes Osterfest 🐇.
 

andrea_flo

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Das sieht so wunderschön aus und außer einen Wanderführer brauche ich jetzt auch gar keinen Reiseführer mehr, ich kopiere einfach eure Reise.

Manchmal ist es auch gut, wenn keine Sonne scheint. Die Strandfotos wirken im grauen Licht so schön dramatisch, das hat etwas.
Hätte man in den Pools oder im Meer auch baden können oder sind die Luft- und Wassertemperaturen indiskutabel?
 
OP
Cawu

Cawu

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@Ohio23
Dankeschön 💗 für dein liebes Feedback

@andrea_flo
:giggle:(y)Ja, das finde ich auch und wir hatten Glück dass es nicht geregnet hat.
Die Lufttemperaturen waren auch an diesem Tag sehr angenehm. Wir hatten um die 18 bis 20 Grad. Kurze Hosen, aber tatsächlich auch eine Sweatshirt-Jacke an.
Das mit den Wassertemperaturen ist ja so eine Sache - ich bin ein absoluter Warmbader (weshalb ich Florida ja auch so sehr liebe).
Die Durchschnittliche Wassertemperatur beträgt zwischen 18 - 23 Grad Celcius. Im Mai so um die 18 - 21 Grad C. Also für viele Leute überhaupt kein Problem. Es waren auch immer Personen im Wasser. Als wir die Naturpools in Seixal verließen, kam noch ein Gruppe junger Leute, die in die Becken gesprungen sind.
 

Caroline65

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Hallo Carmen, du hast die Natur wunderschön eingefangen! Und nun habe ich gerade Lust auf einen Poncha ;)
liebe Grüsse und schöne Ostern, Caroline
 

Texelrita

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Wow und Wow und weiter Wow! Carmen, ich wußte, es ist schön dort! ....Aber du bringst es nochmals viel mehr rüber, dass es es schon phantaschtisch wirkt. Diese Farben, das Meer und diese Steilhänge, ich bin echt schockverliebt!

Ich habe das gerade auch Heinz gezeigt und er sprach das aus, was ich dachte: " Teils wirkt es wie Hawaii....." und das stimmt total, denn diese satte grüne Vegetation und Blumenpracht - wunderschön! Ich bin wirklich richitg happy, dass du uns so detailliert mitnimmst!
 

winnie

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Dein super Reisebericht liest sich wie ein Reiseführer 👍. Ich lese so gerne mit.
Tolle Tips für den nächsten Madeira Urlaub 😀.
Ich wünsche dir ein schönes Osterfest 🐇.
@ Ohio23: Quark, das ist doch kein Reiseführer.......... das ist ein "Reiseverführer"

@ Cawu: hab ich schon erwähnt, das ich deinen Reisssebricht dodall dolle finde....... so ähnlich muss ich damals gesprochen haben, als mir meine lieben Freunde den Poncha als reinen Orangensaft (mit einem kräftigen Geschmack) verkauft haben, ich gutmütiger Esel hab 6 oder 7 davon getrunken :dizzy:
 
OP
Cawu

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Hallo Carmen, du hast die Natur wunderschön eingefangen! Und nun habe ich gerade Lust auf einen Poncha ;)
liebe Grüsse und schöne Ostern, Caroline

Hallo Caroline,
ich schon die ganze Zeit :D;)💗
Schöne Ostern auch für dich!

Wow und Wow und weiter Wow! Carmen, ich wußte, es ist schön dort! ....Aber du bringst es nochmals viel mehr rüber, dass es es schon phantaschtisch wirkt. Diese Farben, das Meer und diese Steilhänge, ich bin echt schockverliebt!

Ich habe das gerade auch Heinz gezeigt und er sprach das aus, was ich dachte: " Teils wirkt es wie Hawaii....." und das stimmt total, denn diese satte grüne Vegetation und Blumenpracht - wunderschön! Ich bin wirklich richitg happy, dass du uns so detailliert mitnimmst!

Hallo Rita,
das finde ich jetzt richtig gut. Ich hab mir schon die ganze Zeit den Vergleich mit Hawaii verkniffen und gewartet, dass jemand, der schon einmal auf Hawaii war, dIese Aussage macht (insgeheim habe ich auf dich gehofft :kiss:). Das Mini-Hawaii von Europa. Danke für dein liebes Feedback. Das freu mich sehr!

@ Ohio23: Quark, das ist doch kein Reiseführer.......... das ist ein "Reiseverführer"

@ Cawu: hab ich schon erwähnt, das ich deinen Reisssebricht dodall dolle finde....... so ähnlich muss ich damals gesprochen haben, als mir meine lieben Freunde den Poncha als reinen Orangensaft (mit einem kräftigen Geschmack) verkauft haben, ich gutmütiger Esel hab 6 oder 7 davon getrunken :dizzy:

Hallo Ralph,

:giggle:… das freut mich aber. Herzlichen Dank!!! 🫶
Und das kann ich mir so gut vorstellen.:ROFLMAO: Das Zeugs ist aber auch sowas von süffig und man merkt den Alkohol wirklich kaum, na ja bis man dann in Bewegung kommt. Was für schöne Erinnerungen (y)


Nochmals schöne Ostern an alle!
 

siha

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Danke für deine lieben Worte. Ich bin auch gerade am Schreiben des nächsten Teils. Ist echt schwierig sich zu begrenzen. :lacry:.

Es gibt Reiseberichte, die dürfen gerne eskalieren ;)

Wilde Küsten, tolle Berglandschaften, viel Grün, was will man mehr (außer MEHR davon, du weißt schon :lacry:)
 

Sommarsverige

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Liebe Carmen,
ich habe Deinen Bericht zuletzt immer auf dem Handy verfolgt und daher nicht kommentiert, aber jetzt möchte ich auch endlich wieder ein paar lobende Worte hier lassen.

Deine Fotos und Beschreibungen zu den Orten, die Ihr besucht habt, sind einfach traumhaft :stareyes: Dein Bericht zeigt mir so deutlich, dass ich unbedingt nochmal nach Madeira muss. Ich war bisher nur 2x einen Tag mit einer Kreuzfahrt dort, aber da haben wir natürlich nicht ansatzweise alles gesehen.

Die Natur ist wirklich atemberaubend und so wunderschön :love:

Vielen Dank, dass Du uns an all den tollen Erlebnissen teilhaben lässt!
 
OP
Cawu

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@Sommarsverige

Liebe Birte,
vielen lieben Dank für deine netten Worte! Es freut mich riesig, dass dir die Fotos und der Bericht so gut gefallen und ich dich ein bisschen inspirieren konnte. Ich kann dir nur ans Herz legen, eine eigene Reise nach Madeira einzuplanen. Die zwei Tage während der Kreuzfahrten waren sicher ein schöner erster Eindruck, aber die Insel hat abseits der typischen Stopps noch so unglaublich viel mehr zu bieten.
Erst wenn man Zeit für die verschiedenen Wanderungen, die versteckten Küstenorte und die tiefe Natur im Inneren der Insel hat, merkt man, wie magisch dieser Ort wirklich ist. Ein Tag reicht da einfach nicht aus, um diese Vielfalt wirklich aufzusaugen. :love:
 
Sonnenaufgang Pico do Arieiro Teil 1
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Cawu

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26.05.2025 – Sonnenaufgang auf dem Pico do Arieiro

Um 4.30 Uhr reißt uns der Handywecker aus dem Schlaf. Es ist noch tiefste Nacht, alles ist still, ich bin noch müde und mein Mann hat den Wecker komplett ignoriert. Für einen kurzen Moment frage ich mich, ob sich das wirklich lohnt, doch der Gedanke an unser Ziel lässt mir keine Zweifel. Wir wollen den Sonnenaufgang auf dem Pico do Arieiro erleben. Mit 1.818 Metern ist er der dritthöchste Berg der Insel.

Ganz nach Plan läuft es allerdings nicht. Statt wie vorgesehen um 5 Uhr loszufahren, wird es schließlich halb sechs, sodass klar ist, dass es knapp wird. Die Fahrt von Ribeira Brava hinauf in die Berge dauert gut eine Stunde. Während wir uns durch die dunklen, kurvigen Straßen nach oben arbeiten, rechne ich im Kopf immer wieder die Zeit durch. Ich hätte mir so sehr gewünscht, zur blauen Stunde oben zu sein, um dieses sanfte, kühle Licht vor Sonnenaufgang zu erleben, doch dieser Moment entgleitet uns jetzt schon.

Der Sonnenaufgang ist für 7:03 Uhr angekündigt, und mit jeder Kurve steigt die Anspannung ein wenig. Wir hoffen inständig, trotz der Verspätung noch einen der begehrten Parkplätze direkt am Gipfel zu ergattern und uns somit den 15-minütigen Aufstieg vom unteren Parkplatz zu ersparen. Auch die Frage nach dem Wetter beschäftigt uns während der Fahrt. Werden wir eine klare Sicht haben, werden wir im Nebel stehen oder werden wir vielleicht wieder dieses spektakuläre Wolkenmeer unter uns sehen, welches die Gipfel wie Inseln erscheinen lässt? Wir wissen es nicht und lassen es einfach auf uns zukommen – etwas anderes bleibt uns ja auch nicht übrig.

Als wir gegen halb sieben ankommen, bestätigt sich unsere leise Befürchtung. Die Straße zum oberen Parkplatz ist bereits gesperrt, sodass wir auf dem unteren Parkplatz P2 parken müssen. Dort ist schon einiges los. Während ich zum Himmel blicke, sehe ich, wie er sich in ein warmes Orange färbt. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

Am Parkautomaten hat sich eine kleine Schlange gebildet, etwa acht Leute stehen vor uns, alle mit dem gleichen Ziel, alle mit dem gleichen leicht gehetzten Blick. Ich seufze leise und werfe einen weiteren Blick nach oben, wo sich die Farben am Himmel mit jeder Minute intensivieren. Es fühlt sich an, als würde uns der Sonnenaufgang langsam davonlaufen.

Endlich sind wir an der Reihe. Wir geben das Kennzeichen ein, bezahlen die Gebühr und machen uns ohne zu zögern auf den Weg. Der Aufstieg beginnt und wir legen ein Tempo vor, das wir sonst nicht anschlagen würden. Gemeinsam mit vielen anderen Frühaufstehern spurten wir den Berg hinauf.

Schon nach wenigen Minuten merke ich, wie mir die Luft knapper wird, der Puls schneller geht und die Schritte schwerer werden. Doch an Aufgeben ist nicht zu denken, zum Glück ist der Weg kurz. Inzwischen leuchtet der Himmel in intensiven Orangetönen und die ersten Sonnenstrahlen kündigen sich an. Dieser Anblick treibt uns weiter an.
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Außer Atem und mit klopfendem Herzen erreichen wir schließlich den Miradouro do Juncal. Wir bleiben stehen und atmen kurz durch, während sich vor uns das Panorama öffnet.

An diesem Morgen liegt die Wolkendecke wieder unterhalb der Gipfel. Über uns erstreckt sich der klare Himmel, während sich unter uns dieses weite, beinahe unwirkliche Meer aus Wolken ausbreitet, das sich sanft bewegt und jede Kontur der Landschaft verschluckt.

Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln bereits vorsichtig über den Horizont und tasten sich langsam vor, als wollten sie die Szenerie nicht zu hastig stören. Nach und nach beginnt das Licht, das Wolkenmeer unter uns zu erhellen. Es taucht es in warme Gold- und Orangetöne und lässt es wirken, als würde es von innen heraus leuchten.​

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Die zerklüfteten Bergkämme rund um den Pico do Arieiro ragen wie dunkle Inseln aus einer weichen, fließenden Masse empor und verleihen dem Panorama eine dramatische Tiefe. Scharfe Linien treffen auf sanfte Formen, Licht auf Schatten, Ruhe auf Bewegung – und genau dieses Zusammenspiel macht den Moment so besonders.

Für einen kurzen Moment verliert die Zeit an Bedeutung. Die Stimmen werden leiser und verstummen schließlich ganz. Selbst die Menschen um uns herum treten in den Hintergrund, als würden sie Teil dieser unwirklichen Kulisse werden. Bewegungen werden langsamer, beinahe vorsichtig, als wolle niemand diesen Augenblick stören.

Es ist, als würde sich alles auf dieses Schauspiel konzentrieren: das Licht, das sich über die Wolken legt, und die Konturen der Berge, die sich immer klarer abzeichnen. Wir versuchen, den Moment mit den Kameras festzuhalten, wohlwissend, dass kein Bild wirklich wiedergeben kann, wie es sich anfühlt, genau jetzt hier zu stehen.​

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Ja, wir waren wirklich nicht alleine da oben …

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Sonnenaufgang Pico do Arieiro Teil 2
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Cawu

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Wir setzen uns noch für eine Weile auf eine der Bänke an der Aussichtsplattform und lassen den Moment nachklingen. Die anfängliche Aufregung weicht einer ruhigen Zufriedenheit, während wir einfach nur dasitzen, schauen und genießen. Das Licht wird immer klarer, die Farben verändern sich und mit jeder Minute verliert der Augenblick ein wenig von seiner Dramatik, ohne dabei an Schönheit einzubüßen.

Erstaunlich schnell leert sich der Ort. Die Menschen, die eben noch dicht gedrängt standen, ihre Kameras erhoben und auf den perfekten Moment gewartet haben, ziehen weiter, als hätte jemand ein unsichtbares Signal gegeben. Schritte entfernen sich, Stimmen verklingen, und zurück bleibt eine angenehm ruhige Atmosphäre.

Wir überlegen kurz, ob wir noch weitergehen sollen, hinüber zum Miradouro do Ninho do Manta, dem Aussichtspunkt am Beginn des spektakulären Wanderwegs PR1. Dieser zieht sich über die schroffen Bergkämme bis zum Pico Ruivo, ist aber noch bis Ende April dieses Jahres gesperrt. Als wir sehen, dass viele andere denselben Gedanken haben und sich bereits in diese Richtung bewegen, entscheiden wir uns dagegen. Wir machen uns in aller Ruhe auf den Rückweg zum Auto.​

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siha

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Hallo Carmen,

die Bilder sowohl vom Sonnenaufgang über den Wollken, aber auch die mit den zackigen Bergketen sind sensationell. Zum Glück seid ihr noch rechtzeitig angekommen, da hättet ihr (und wir ;) ) was verpasst.
Ein bisschen schade, dass der obere Parkplatz schon gesperrt war und ihr die blaue Stunde verpasst habt, aber Madeira ist halt nun auch kein Geheimtipp mehr, werder die Insel noch der Sonnenaufgang auf dem Pico do Ariero
... auf jeden Fall ist das schon einmal ein sehr guter Start in den Tag! :cool:
 

andrea_flo

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Ist das unfassbar schön. Ich war mir ja sicher, dass ich nicht mehr elends früh für einen Sonnenaufgang aufstehe und einen Berg besteige. Nachdem sich die Wanderung aber sehr in Grenzen hält und das so schön aussieht, wer weiß, vielleicht schmeiße ich meine Einschätzung doch wieder über Bord.

Danke für die schönen Fotos.
 

longico

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Liebe Carmen, eigentlich habe ich es mir mit meinem Buch auf dem Sofa gemütlich gemacht. Dachte ich schau noch kurz im Forum vorbei und bin bei deinem tollen Bericht hängen geblieben. Besser als mein Buch 😅 du beschreibst eure Urlaube so genial, ich bin wie immer begeistert. 🤗🤗🤗
Ich habe richtig Lust auf Madeira bekommen. Die Fotos sind traumhaft schön, die Natur, Landschaften und dann noch der geniale Sonnenaufgang . Freue mich schon auf deine Fortsetzung ☺️ liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Silke
 
OP
Cawu

Cawu

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Hallo Carmen,

die Bilder sowohl vom Sonnenaufgang über den Wollken, aber auch die mit den zackigen Bergketen sind sensationell. Zum Glück seid ihr noch rechtzeitig angekommen, da hättet ihr (und wir ;) ) was verpasst.
Ein bisschen schade, dass der obere Parkplatz schon gesperrt war und ihr die blaue Stunde verpasst habt, aber Madeira ist halt nun auch kein Geheimtipp mehr, werder die Insel noch der Sonnenaufgang auf dem Pico do Ariero
... auf jeden Fall ist das schon einmal ein sehr guter Start in den Tag! :cool:

Guten Abend lieber Harald,
oh ja, das wäre wirklich schrecklich gewesen!!!!! Es war für uns ein absolutes Highlight dort oben auf dem Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. 😍 Man sollte die Anfahrtszeit, die Dauer für das Parkticket lösen und den eventuellen Aufstieg einfach nicht außer Acht lassen. Es war wirklich ein schöner Start in den Tag.
Danke für dein liebes Feedback 💙

Ist das unfassbar schön. Ich war mir ja sicher, dass ich nicht mehr elends früh für einen Sonnenaufgang aufstehe und einen Berg besteige. Nachdem sich die Wanderung aber sehr in Grenzen hält und das so schön aussieht, wer weiß, vielleicht schmeiße ich meine Einschätzung doch wieder über Bord.

Danke für die schönen Fotos.

Hallo liebe Andrea,
absolut. Es ist wirklich unglaublich, dass man bis zum Gipfel hochfahren und dieses Naturschauspiel mit Leichtigkeit bestaunen kann. Hängt natürlich schwer vom Wetter ab. Sehr gerne und danke für die lieben Worte! 💗

Liebe Carmen, eigentlich habe ich es mir mit meinem Buch auf dem Sofa gemütlich gemacht. Dachte ich schau noch kurz im Forum vorbei und bin bei deinem tollen Bericht hängen geblieben. Besser als mein Buch 😅 du beschreibst eure Urlaube so genial, ich bin wie immer begeistert. 🤗🤗🤗
Ich habe richtig Lust auf Madeira bekommen. Die Fotos sind traumhaft schön, die Natur, Landschaften und dann noch der geniale Sonnenaufgang . Freue mich schon auf deine Fortsetzung ☺️ liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Silke

Grüß dich liebe Silke,

was für ein unglaublich schönes Feedback! 🥰 Herzlichen Dank 💓!
Es macht mir auch unglaublich viel Spaß von unseren Urlauben zu berichten und alles quasi noch einmal zu erleben.
Ich hoffe Du hattest auch einen schönen Sonntag und ganz liebe Grüße zurück!

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Ihr Lieben,

heute hatte Schwiegermama ihren 90. Geburtstag. Am Dienstagabend geht es dann weiter!
Habt morgen einen guten Wochenstart!
Bis bald ...
 

Caroline65

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Hallo Carmen, wunderschön, euer Sonnenaufgang über der Nebeldecke. Sieht fast so aus wie aus dem Flugzeug!
Liebe Grüsse und eine gute Woche, Caroline
 
Vereda dos Balcoes
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Cawu

Cawu

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Nach diesem eindrucksvollen Naturschauspiel machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Tagesziel. Diesmal soll es zur Vereda dos Balcoes bei Ribeiro Frio gehen, einer der bekanntesten und zugleich angenehm kurzen Wanderungen der Insel.

Wir folgen der ER103, sie sich durch die üppig grüne, dicht bewachsene Berglandschaft schlängelt.

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Die klare Morgenstimmung, die wir oben auf dem Pico do Arieiro erlebt haben, bleibt irgendwo über uns zurück. Schon bald tauchen wir wieder unter die Wolkendecke, die sich wie eine weiche Grenze über die höheren Lagen gelegt hat. Während die Sonne oben auf den Gipfeln weiterstrahlt, treten wir langsam in gedämpfteres Licht ein.

Schließlich erreichen wir Ribeiro Frio und finden direkt vor dem gleichnamigen Restaurant einen Parkplatz. Kaum haben wir den Motor abgestellt, wirft mein Mann einen Blick in den Rückspiegel und sagt nur: „Oha!“

Ich drehe mich um und sehe, wie ein Auto den Berg hinunterkommt, begleitet von einem unangenehmen Geräusch und dichten Rauchschwaden, die von den Reifen aufsteigen. Die Bremsen müssen völlig überhitzt sein.

Der Wagen kommt direkt hinter uns am Straßenrand zum Stehen. Vier junge Frauen steigen aus, sichtbar erschrocken und etwas ratlos. Männe will sich gerade auf den Weg zu ihnen machen, aber ein Polizist, der hier den Verkehr regelt, kümmert sich sofort um die jungen Frauen. Ein beißender Geruch nach verbranntem Kunststoff liegt in der Luft und hängt schwer über der Straße.

Die Mädels scheinen gut betreut zu sein, also laufen wir los. Ein kurzes Stück hinter dem Restaurant beginnt der mit PR11 ausgeschilderte Weg „Vereda dos Balcoes”. Die Strecke ist einfach und eher ein kurzer Spaziergang, zählt aber dennoch zu den beliebtesten Wanderungen der Insel.

Infos zur Wanderung (eher kleiner Spaziergang)

PR 11 Vereda dos Balcoes

  • Strecke: Insgesamt 3 Kilometer (hin und zurück)
  • Dauer: 1 Stunde
  • Schwierigkeitsgrad: Leichter Spaziergang auf breitem Waldweg, bei Nässe rutschig.
  • Höhenmeter: 10 m


Gleich am Einstieg werden mehrere Personen kontrolliert. Offensichtlich wird überprüft, ob die kleine Wandergebühr entrichtet wurde. Die Gruppe steht etwas abseits und wird vom Kontrolleur befragt, der sich vollständig auf das Gespräch konzentriert. Wir sind kurz unsicher, ob wir warten sollen, entscheiden uns dann aber, langsam vorbeizugehen. Das war das einzige Mal, dass wir eine Kontrolle miterlebten.​

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Nach nur wenigen Schritten tauchen wir in den Laurisilva-Wald ein. Die Vegetation wirkt dicht und ursprünglich, beinahe verwunschen. Baumstämme und Felsen sind von einem saftigen grünen Moosteppich überzogen, während von den Ästen lange Bartflechten herabhängen.​

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Der gut ausgebaute Pfad führt uns zunächst sanft durch den Wald, bevor er sich durch einen natürlichen Felsdurchbruch schlängelt, als hätte sich die Landschaft hier selbst einen Weg geschaffen

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Bald schon erreichen wir die Snackbar Flor da Selva, die jedoch zu dieser frühen Uhrzeit noch geschlossen ist. Wir gehen weiter durch den alten Waldbestand, der hier dicht und geschlossen wirkt und lauschen dem allgegenwärtigen Vogelgezwitscher

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Der Madeira Natternkopf, auch „Stolz von Madeira“ genannt.
Die aufrechten, kerzenartigen Blütenstände können bis zu 30 cm lang werden

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Schließlich erreichen wir den Aussichtspunkt der Vereda dos Balcoes. Von hier aus eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick auf das grüne Tal des Ribeira da Metade, das von den umliegenden Bergen und dem dichten Lorbeerwald eingerahmt wird.

Als wir ankommen, sind bereits einige Besucher vor Ort, doch nach und nach wird es ruhiger und wir haben die Plattform für kurze Zeit für uns allein. Die Luft ist still und der Blick verliert sich in den tiefgrünen Hängen, die sich unter uns ausbreiten.

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Am Aussichtspunkt sind wieder jede Menge Madeirafinken zu sehen. Die kleinen Vögel gehören hier zu den häufigsten Arten und sind sehr zutraulich, wie wir ja bereits erleben durften. Besucher vor uns haben auf dem Steintisch Vogelfutter verstreut und die Vögel sind entsprechend präsent. Männe nimmt etwas von dem Futter in die Hand, und die Vögel kommen ohne große Scheu heran und fressen ihm wieder direkt aus der Hand.​

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