French Quarter ist natürlich der Klassiker, ebenso Beignets essen.
Frühmorgens finde ich das FQ eher *bäh*, da werden die Straßen von der vergangenen Nacht gereinigt, nicht nur Wasser, irgendein scharfes Desinfekt lag da in der Luft an den 3 Morgen, wo wir da waren...
Abends auf jeden Fall ins Fritzel's Jazz Bar - so hatte ich mir NO vorgestellt

In anderen Bars war es ein ganz normales "Pub", also mit viel Musik, viel Betrunkenen, viel Gedränge... Es ist jetzt ein paar Jahre her, aber damals waren wir sogar in Bars, wo man noch rauchen durfte.
Auf den Straßen des FQ - je später es wurde, desto mehr Ballermann-Atmosphäre
Ich würde somit niemals in einem der Hotels wohnen, die ihre Balkone direkt dort haben.
Straßenbahn fahren ist sehr schön, einen großen Markt gibt es, wo man zB Hot Sauce kaufen kann. Aber Achtung, das wenigste davon ist überhaupt in den USA hergestellt

Kroko-Leichen kann man natürlich auch kaufen. Kroko essen.
Garden District fanden wir sehr schön. Friedhofsbesuch ist total interessant. Die vergraben keine Leichen wegen des Grundwasserspiegels, deshalb hast du am Friedhof nette kleine Häuschen. Wir haben für diese 2 Orte eine free walking tour gebucht gehabt (also tip based), hat mir gut gefallen.
Die Mall am Wasser fand ich damals sehr gut, viele Schnäppchen und ein Tax Free Schalter gleich mit drin, wo wir uns Geld zurückholen konnten.
Steamboat Fahren am Fluss - macht es nicht bei schlechtem Wetter. Wir hatten leider vorgebucht und sind bei Regen gefahren. Wäre schön gewesen eigentlich... Die Livemusik drinnen war ganz nett, touristen-Qualität. Das Buffet, was man mitbuchen konnte, sah nicht so aus als ob es den Preis wert gewesen wäre.
Eine Voodoo Tour haben wir gemacht, fand ich das schlechteste. 2 Stunden (? ca) sind wir gegangen, nur im FQ und ich glaube, es waren gerade mal 3 Hausecken. Total unmotiviert und langweilig. Der "free walking tour"-Guide am Friedhof hatte sooo viele Infos und war so engagiert... aber das Geld von uns hatten sie ja bei Voodoo schon, also... Im Nachhinein würde ich auch hier eine Tour buchen, die auf tip basiert, dann bemüht sich der Guide. Den Amerikanern in unserer Gruppe (alle anderen) gefiel es schon, die waren scheinbar froh, kaum gehen zu müssen und waren großteils ohnehin schon betrunken.
Uns wurde öfters geraten, außerhalb der paar belebten Straßen des FQ nachts nicht zu Fuß unterwegs zu sein. Tja, wenn man bei Starkregen kein Taxi bekommt...Passiert ist uns nichts, aber bei dem Regen würde ich als Räuber auch zuhause bleiben. Beim nächsten Mal haben wir dann eines der (überteuerten) Taxis genommen, die mitten im FQ auf Kundschaft warten. Heute würde ich natürlich Uber/Lyft nutzen.
Wir waren 4 Tage da (2x2 Tage) und das fand ich ausreichend. Wegen der Kälte (Januar) und des vielen Regens haben wir nicht so viel gemacht wie geplant. Sonst hätten 3 Tage/2 Nächte gereicht.