Oops we did it again - same same but different

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binebiene

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Die Erdbeeren sind ja im Ganzen, wow, ich kenne nur die Scheiben aus unseren Drogerien.

Eure neue Unterkunft sieht ja traumhaft aus, der Blick von der Terrasse, hach. Jetzt will ich auch wieder nach Thailand, Ko Lanta kenne ich auch noch nicht, ich bin sehr gespannt, was ihr dort noch vorhabt.

Weil ich den Ventilator sehe, ihr hattet keine Klimaanlage?

In Deutschland habe ich bisher auch keine ganzen gefunden, ich glaube in Thailand dafür keine Scheiben. Und die sind soooo lecker. Die kleinen fast noch besser als die großen.

Glaube mir, ich will auch sofort nach Thailand. Und ja, die Unterkunft war toll, aber im nächsten Teil erfährst du, warum ich das nächste Mal zumindest für ein paar Tage eine andere nehmen würde.

Doch die hatte eine Klimaanlage, wir haben den Ventilator glaube ich gar nicht benutzt.
 
Chillaxen auf Koh Lanta - oder: wo gibt es gescheite Liegen Neu
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binebiene

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Unsere Fast-Woche auf Loh Lanta stand unter dem Motto: Chillaxen und mal sehen.

Das bedeutet bei mir aber eher, dass nicht der komplette Tag verplant ist. Den ganzen Tag nichts tun kann zumindest ich nicht so gut und so hatte ich drei feste Termine schon gebucht. Aber bei fast 6 Tagen ist das ja noch im Rahmen des Machbaren.

Unseren ersten vollen Tag wollten wir aber wirklich ruhig angehen: ausschlafen, frühstücken und dann mal schauen an welchem Strand es uns am besten gefällt.

Ausschlafen sind bei Roland und mir aber komplett andere Uhrzeiten - insbesondere bei einem harten Bett und so fragte ich dann gegen halb zehn doch mal nach seiner Befindlichkeit. Irgendwin Gebrummel bestätigte, dass er zumindest noch lebt und irgemdwamm hatte ich ihn dann auch ausgehfertig.

In unserer Anlage wohnte auch diese hübsche junge Dame (glaube ich, ich hab nie nachgeschaut), mit welcher ich mich direkt anfreundete. Seitdem wartete sie abends immer am Parkplatz und morgens in der Nähe unseres Zimmers oder am Parkplatz auf uns. Sollte ich die mal nicht sehen machte die sich deutlich bemerkbar und hollte sich Streicheleinheiten und ab Tag 2 auch Leckerlis ab.

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Nachdem wir uns ausgiebig angefreundet haben sind Roland und ich nach Old Town reingelaufen. Ziel war die für ihr leckeres Frühstück berühmte Grandma's Bakery, wo es entweder nur für mich was gab (sehr unwahrscheinlich), wir das Gleiche hatten (unwahrscheinlich) oder ich einfach nur ein Foto von meinem Frühstück gemacht habe: Lemon Honey Soda und Lachs Avocado Brot (Grandma backt ihr Brot laufend selbst). Mega lecker und eine klare Empfehlung.

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Und dann gibt es dort auch noch Mango Crumble mit selbstgemachtem Kokoseis. Und es wäre ja quasi eine Sünde wenn man diese Sünde nicht begeht, oder?

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Anschließend haben wir uns auf die Suche nach "unserem" Traumstrand gemacht.

Dafür mussten wir wieder auf die andere Seite der Insel - vorbei an einer elendig langen Schlange vor der Tankstelle. Wir erinnern uns: ein gewisser Mann hatte kürzlich einen Krieg angezettelt, von welchem er glaube ich der Meinung war den sehr schnell wieder zu beenden. Und wir befinden uns auf einer Insel, der Tanklaster kommt 2 Mal die Woche und wenn leer dann leer. Und es ist in Thailand üblich seinen Roller an kleinen privaten Tankstellen aus einer Plastikflasche zu betanken - die standen alle an, die Pickups mit elend vielen Kanistern beladen, welche sie auch betankt haben.

Dass es sich heute nicht lohnen würde sich anzustellen war klar - und auch in den nächsten beiden Tagen haben wir kein Benzin bekommen. Bisschen nervös wurde ich da schon.


Den ersten Versuch starteten wir ganz in der Nähe von Pais Indian war, nämlich in der Boogie Bar. An sich schon schön und chillig, aber da wir die einzigen Gäste waren haben wir uns doch bisschen fehl am Platz gefühlt.


Nach ein paar Kuscheleinheiten

20260305_141631(1).jpg

haben wir uns dann auf einen Strandspaziergang an diesem langen Traumstrand gemacht.

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Wir hatten die Hoffnung dass wir hier - wie wir es von Khao Lak kennen und lieben - an einer anderen Strandbar ein paar gemütliche Liegen finden, die man entweder relativ günstig mieten kann oder teilweise reicht es auch, wenn man etwas isst und/oder trinkt. Und ein leckerer Smoothie, Pommes und Sticky Rice gehen ja immer.

Leider haben Koh Lanta und wir eine andere Vorstellung von gemütlichen Liegen. Sehr selten gibt es Sitzsäcke, die sind aber als erstes besetzt und in meinen Augen so naja gemütlich. Manchmal einfache Decken mit diesen typisch thailändischen Dreiecks-Kissen oder diese weißen Plastikstühle. Auch nichts für einen längeren Aufenthalt. Und ganz oft diese abartig unbewuemen Holz-Klappstühle. Puh nee.

Also auf zum nächsten Strand und zum übernächsten: überall jedoch das gleiche Bild - nur ohne Schatten.

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Generell lässt sich glaube ich festhalten, dass man bequeme Liegen nur direkt in der Unterkunft bekommt.

Und was macht man am späten Nachmittag gegen den aufkommenden Frust? Genau, man nistet sich einfach in ein bequemens Strandresrauran ein, isst und trinkt etwas leckeres und wartet auf den Sonnenuntergang.

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Und es hat sich gelohnt ...

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Cawu

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was für ein traumhafter Sonnenuntergang und Kulisse! Also, bei uns gab es damals auch keine Liegen am Dtrand 😄😉
 

andrea_flo

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So ein schöner Sonnenuntergang. Auch das Abendessen wäre mir lieber als meine „3 im Weggla“, die ich hatte.
 
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binebiene

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was für ein traumhafter Sonnenuntergang und Kulisse! Also, bei uns gab es damals auch keine Liegen am Dtrand 😄😉

Ja also Sonnenuntergänge kann Koh Lanta.
Wir waren später ja auch in Krabi und da gab es glaube ich auch keine gscheiten Liegen. Wobei wir da nicht so oft am Strand waren.

Vielleicht sind ordentliche Liegen etwas besonderes das nur Khao Lak hat?

Ich meine Hotels wiederun dürfen ihre Liegen nicht an den Strand stellen. Wobei da wo wir essen waren gab es welche.

So ein schöner Sonnenuntergang. Auch das Abendessen wäre mir lieber als meine „3 im Weggla“, die ich hatte.

Aber 3 im Weggla sind auch nicht zu verachten. Kommt immer auf die drei und die Knackigkeit des Wegglas an.
Bei Bratwürste bin ich zickig.

Aber so ein richtig leckeres Pad Thai ist schon was feines. Auch wenn es viele als langweiliges Standardgericht abtun.
Oder Garlic Chicken, oh oder der Reis in der Ananas. Mmmmmhhh.
Jetzt hab ich Hunger.
 
Lanta Animal Welfare Neu
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binebiene

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Ich denke die meisten von euch haben mittlerweile irgendwie mitbekommen, dass Pauli ein ehem. Straßenhund aus Rumänien ist, welchen wir von einer Tierschutzorganisation haben. Und mir zerreißt es jedes Mal das Herz, weil ich nicht alle retten kann. Ich wäre das Paradebeispiel für eine Pflegestellenversagerin und die verrückte Katzenfrau wäre nichts gegen mich - wenn ich es mir leisten könnte.

Entsprechend liegen mir solche Projekte sehr am Herz, neben verschiedenen Patenschaften unterstütze ich die ein oder andere Orga finanziell oder schicke auch mal Futter in die Ukraine. Auch meine Häkeltierchen und was ich sonst noch so fabriziere gebe ich entweder an entsprechende Tombolas oder gebe die Einnahmen direkt weiter.

Entsprechend schaue ich bei unseren Reisen auch immer, ob es eine örtliche Organisation gibt, welche man unterstützen und gegebenenfalls auch besuchen kann.

Thailand hat wie viele Länder auch eine riesige Population an Straßenhunden. Eigentlich sieht man sie überall. Auf Koh Lanta nicht. Also natürlich nicht gar nicht, aber wenn man drauf achtet, dann wirklich auffallend weniger.

Und das liegt an der unermüdlichen Arbeit der grandiosen Junie Kovacs und Ihres Teams von Lanta Animal Welfare:
https://lantaanimalwelfare.com/


Dort wird Tierschutz mit Herz und Verstand gemacht. Fokus liegt natürlich auf Aufklärung und Kastration. Sie betreiben auch eine eigene Klinik, meines Wissen ist die auch kostenlos, wenn man es sich nicht leisten kann. Und - ganz wichtig - sie schnappen sich nicht wahllos jedes Tier von der Straße: lebt der Hund direkt an einer vielbefahrenen Straße und muss über diese zur Wasserquelle wird er gefangen. Die Hunde in den Bergen mit Fluß und Zugang zu Futter werden medizinisch überwacht und können ansonsten bleiben wo sie sind - nachdem sie kastriert wurden. Da kommt keiner dran vorbei

Die Reise ist jetzt 6 Monate her und mein Hirn ist alt, ich glaube aber das ist in etwa ihre Geschichte.
Nach einem Urlaub auf Koh Lanta ließen Junie die Erinnerungen an die vielen Hunde nicht in Ruhe und so warf sie ihr altes Leben über Bord und zog nach Koh Lanta - als Frau, alleine, in einem Land in dem Tierschutz keine große Rolle spielt(e). Mir ist durchaus bewusst, dass das nicht an der Bosartigkeit der Einwohner liegt.

Dort gründete sie Time for Lime als wunderschönes Beach Restaurant, anschließend auch als Cooking School. Die Einnahmen verwendete sie für den Tierschutz und 2005 hatte sie dann genug Geld gespart um Lanta Animal Welfare zu gründen. Irgendwann - ich glaube wegen Corona - kamen die extrem vom Tourismus abhängigen Einnahmen fast zum Erliegen, die Tiere hatten aber natürlich weiter Hunger. Also verkaufte sie das Restaurant am Traumstrand um ihr Shelter zu retten. Mittlerweile wurde die Kochschule Time for Lime direkt am Shelter wiedereröffnet.

Mittlerweile konnten über 85.000 (und die Info ist älter) Katrationen/Sterilisationen durchgeführt werden und Lanta Animal Welfare kann auch auf anderen Inseln aushelfen.

Lanta Animal Welfare kann man besuchen und sich selbst von der Arbeit überzeugen. Aber bitte erwartet keine Kuschelstunde, man trifft ein paar Bewohner, von vielen erfährt man ihre Geschichten (und ich glaube alle hatten Tränen in den Augen), aber man kann selbstverständlich nicht 2x pro Tag eine wildgewordene Menschenmeute auf Straßentiere loslassen.

Wir kommen selbstverständlich nicht ohne Geschenke, auch wenn diese aufgrund doofer Gepäckbestimmungen nicht groß ausfallen können. Pauli liebt die Kekse von Bubeck und zufälligerweise ist bald Ostern. Die haben immer so tolle Osterhasenkekse. Ich habe LAW geschrieben wie viele Hunde sie akuell haben und ob ich etwas mitbringen darf und so machten sich dann noch um die 30 Osterhasen auf den Weg. Für die Mitarbeiter gab es viele Gummibärchen - die haben sich wahnsinnig gefreut. Natürlich waren wir später auch im Shop und haben gespendet.

So und nun kommt mal mit. Insgesamt haben wir drei Hunde und viele Katzen kennengelernt. Aber irgendwie habe ich nur Fotos von den Katzen. Vermutlich war ich mit Streicheln beschäftigt.

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Als erstes lernten wir Sweet kennen - und oh der Name ist sowas von Programm.

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Dann die Geschichte von LAW und wie man unterstützen kann:

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Schließlich durften wir uns die Klinik ansehen und sind unter lautstarker Kommenttierung an den Hunden vorbei.

Anschließend trafen wir noch Frieda.

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Und am Ende gönnten wir uns im Aufenthaltsbereich noch einen Muffin und unterhielten uns bisschen mit den Volunteers. Hier gibt es auch viele Katzen welche sich über Streicheleinheiten freuen.

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#Ich bin nach den 2 Tagen (Surprise surprise) so von der Arbeit von Lanta Animal Welfare überzeugt, dass ich zum einen regelmäßig spende und zum anderen nun ganz sicher weiß, wen ich bei einem großen Lottogewinn ganz sicher unterstützen werde.


Schaut euch bitte auf der Seite um, aktuell ist auf Lanta Nebensaison, d.h. die Einnahmen sind gering ...


Oh und verlieben ist eindeutig erlaubt: ich hole euren Schatz gerne auch persönlich ab. Wobei ich hoffe, dass diese Wand nicht mehr aktuell ist.

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Und ja, ich habe mich mit Junie über einen möglichen Buddy für Pauli unterhalten. Bon wäre ein Kandidat gewesen - er wäre ausreisebereit gewesen, da er bereits adoptiert war und dann haben sich die Interessenten getrennt. Aber Bon wäre für Pauli zu wild gewesen.

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Sie hätte uns Thomas empfohlen - welcher grundgechillt ist und im Shelter oftmals der Eingewöhnungsbuddy ist. Thomas werden wir noch kennenlernen. Aber da war Roland für Fotos verantwortlich und ich fürs Kraulen, also kein Foto von Thomas.

Letztendlich habe ich aber auf meinen Mann gehört (jeder weiß, dass das eine Lüge ist, beim perfekten Hund hätte er keine Chanche - sorry), räusper, ich habe also auf Roland gehört Nee, es ist relativ einfach: Pauli ist Pauli ist Pauli - und weil Pauli Pauli ist muss er den Hund zwingend vorher kennenlernen. Aber für den höchstunwahrscheinlichen Fall dass Pauli doch nicht unsterblich ist (und schon kullern die Tränen) könnte es durchaus ein ähm Lantaner (?) werden.
 
Drohnenflug, ein weiterer traumhafter Sonnenuntergang und ein Missverständnis Neu
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binebiene

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Da es aufkommende Flut war beschlossen wir zurück in unsere Unterkunft zu fahren und dort ein bisschen die Aussicht zu genießen.
Aber selbstverständlich nicht ohne einen obligatorischen Stop bei 7Eleven, hier wollten wir unser Lunch besorgen. 7 Eleven hat so viele wahnsinnig leckere Sachen, da weiß man immer nicht für was man sich entscheiden soll.

Obligatorisch - wenn vorhanden da sehr beliebt - ist das Käse Schinken Sandwich und die Banana Muffins. Ich bin fast süchtig danach. Die sind soooo wahnsinnig lecker, da will ich lieber gar nicht so genau wissen was alles drin ist.

Zudem haben sich fleißige Influenzer durch die komplette Auswahl gefuttert und teilen einem nun in immer gleichen Videos mit, was man unbedingt essen oder sich auf Körperteile schmieren muss. Vieles ist Schwachsinn, aber dennoch füllte sich meine To Try Liste kontinuierlich - und bei einigen Artikel war das wirklich ein extrem guter Tipp (Mückenspray und Haarmaske zum Beispiel). Manches war auch konsequent ausverkauft.

Einer der Tipps war ein bestimmter Burger, da der aber auch hier wieder ausverkauft war entschieden wir uns für einen anderen. Ein anderer Tipp war Banoffee und das gab es tatsächlich mal verfügbar.

An der Kasse lag einer der berühmten Dogs of 7Eleven (grundgechillte Straßenhunde, die dort toleriert und auch durch die Angestellten und natürlich Touristen versorgt werden - manche 7Eleven vertreiben sie, die haben wir dann boykottiert). Manchmal kühlen sie sich drinnen ab, bevorzugt liegen sie aber britschebreit höchst dekorativ mitten in der Eingangstür.

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Zurück in der Unterkunft genossen wir bei perfekter Aussicht dann unser total gesundes Mittagessen. Fazit: der Burger war nicht so der Hit aber Banoffee - meine Güte - das war der absolute Hammer. Bisschen kann man es mit dem Banana Pudding von der Magnolia Bakery vergleichen.

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Kurz darauf hat sich unsere Entscheidung in die Unterkunft zu fahren als goldrichtig herausgestellt, denn es zog ein kurzes Gewitter auf. So hielten wir eine bisschen ausgiebiegere Siesta und als sich das Gewitter verzogen hatte konnte ich Fisch- oder Seeadlern vom Bett aus beim Jagen zusehen.

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Wir haben versucht sie zu filmen aber das war aufgrund der Mangroven unmöglich. Bisschen später nutzte Roland dann die Gunst der Stunde und startete unsere Drohne.


Anschließend machten wir uns auf den Weg um einen weiteren traumhaften Sonnenuntergang zu genießen. Anfangs störten die Wolken noch ein bisschen aber dann wurden wir mit traumhaften Farben verwöhnt. Leider kommen die auf der Hyperlapse nicht so rüber. Und wie man sieht bin ich extrem schlecht in Handy ruhig halten.

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Auf dem Rückweg kamen wir an einer Art Kirchweih vorbei, welche zu 99,9% von Locals besucht wurde. Wir brauchten eh noch ein Abendessen, also suchten wir einen Parkplatz und liefen eine Runde drüber. Es gab eine Art Wurfbude, einen Ballonhändler und viele Stände mit Gebrauchtwaren.

Und natürlich die obligstorischen Essensstände.

An einem Stand mir einer Art zu Täschchen Pfannkuchen stand eine lange Schlange. Also nichts wie hin. Hier kam es dann zu einem lustigen Verständigungsproblem.

Es roch eher süßlich, sodass mich die Frage des Verkäufers welche Füllung ich möchte etwas verwirrte: Pandan, miiiieeeeeeeed (für mich meat), äääääägd (egg). Nun gut, die thailändische Küche lebt davon Geschmacksrichtungen zu vermischen und soooo viele Menschen können ja nicht falsch liegen. Und probieren geht über Studieren. Also die mit Fleisch bitte, wir brauchen ja eh noch was defitiges.

Vorsichtig ins erste reingebissen, es war ein sehr leckerer vanilliger Teig, aus welchem etwas rotes tropfte. Kein erkennbares Fleisch. Mmmh? Aus dem zweiten tropfte dann grüner Pudding.

Nach etwas Verwirrung kam ich aber doch auf die Lösung:
Pandan = Pandanpudding, das Grüne
äääägd = Red
miiiiieeeeed = mixed
So macht das dann auch Sinn.


Da wir aber nun immer noch nichts Deftiges gegessen hatten entschlossen wir uns zu einem kurzen Streifzug über den Night Market wo verschiedene Leckereien (Samosas, Frühlingsrollen, gebratener Reis, Wassermelone und selbstverständlich Sticky Rice) den Besitzer wechselten.
 

Cawu

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Nach etwas Verwirrung kam ich aber doch auf die Lösung:
Pandan = Pandanpudding, das Grüne
äääägd = Red
miiiiieeeeed = mixed

😂 :ROFLMAO:👍
 
It's Time for Lime - Cooking for a cause Neu
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Ihr erinnert euch ja bestimmt noch, dass Lanta Animal Welfare aus den Einnahmen eines Restaurants und einer Cooking School entstanden ist. Das Restaurant gibt es nicht mehr, die Cooking School aber schon und auch diese ist eine der Säulen, welche LAW trägt: Time for Lime.

Und welchen besseren Grund sollte es denn sonst geben? Man hat einen netten Abend bei lecker Essen, lernt im Zweifel etwas dazu UND unterstützt ein Tierschutzprojekt.

In der Regel gibt es eine Afternoon und eine Evening Class. Bei der Afternoon Class wäre der Besuch von LAW inklusive, am Abend hat man noch einen kurzen Cocktail Kurs. Gekocht wird von Dienstag bis Samstag.

Eigentlich wollte ich gerne einen der zwei Tage mit Pad Thai und den Nachmittagstermin machen. Der eine ging nicht, weil es unser Anreisetag und damit zu knapp war und der andere ging nicht, weil ich da für abends schon eine besondere Bootstour gebucht hatte und für diese bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sein mussten. Zwei Tage fielen raus wegen "zu scharf" (Papaya Salad) oder "esse ich nicht". So wurde es ein Samstag Abend - und Cocktails gehen doch immer. Wir mussten dann für LAW zwar extra zahlen, aber ansonsten hätte ich den gesparten Eintritt eh gespendet. Da sie sort sehr zuvorkommend sind vermute ich mal, dass man es auch irgendwie hätte verrechnen können oder so.

Zum Thema "zu scharf": ich hatte ihnen vorher geschrieben da auch am Samstag eine tendentiell scharfe Suppe dabei sein würde, man sagte mir aber dass jeder sein Essen selbst würzen würde. Bei Papaya Salad hatte ich dennoch gesunde Zweifel, der muss einfach abartig scharf sein (lest dazu gerne meinen ersten Thailand Bericht). Ansonsten müsst ihr euch aber echt keine Gedanken machen - unser Chef Noi macht sich ernsthaft Sorgen seine Staatsangehörigkeit zu verlieren, weil er absolut gar kein scharfes Essen mag. Als Thai. Wenn er bei uns probiert hat, hat er vorher immer 3x gefragt, ob man wirklich noch nicht viel Chili rein hat :)



Achso, mir wird ja gerne mal vorgeworfen, dass ich Roland nicht in die Reiseplanung einweihe bzw. daran teilhaben lasse...
Also ehrlich gesagt will er das gar nicht, er will sich da nicht reinfuchsen oder nachdenken. Ist einfach nicht sein Ding. Hierzu mal ein Beispiel: in NYC fragte ich nach seinen Wünschen und der einzige trotz mehrmaliger Nachfrage war, dass er Lady Liberty sehen möchte. Haben wir ganz knapp hinbekommen.

Und selbstverständlich frage ich nach seiner Meinung, zum Besipiel ob er nochmal zu dem Bahn-Markt will (ja), oder eher Hotel A oder Hotel B (egal), ob das Hotel eher in Siam oder am Fluß liegen soll (auch egal) oder ob er die oder die Tour machen will, wenn ich mir selbst unsicher bin.

Ich hatte so eine leise Ahnung, dass ein Kochkurs eventuell nicht seine erste Wahl wäre. Also fragte ich selbstverständlich brav um Erlaubnis und Roland hat zugestimmt.
Es geschah, als er neben mir saß und ganz sicher die Chance hatte mir aktiv zuzuhören. Also gut, eventuell hat er Mario Kart Rennen gespielt. Aber dank Multitasking kann er auf keinen Fall abgelenkt gewesen sein.
Ich fragte ihn also: "Ich buche dann jetzt den Kochkurs, okay?" und er sagte "mmh mmh". Also eine eindeutige Zustimmung. Ohne Zweifel. Gefragt, getan ...
Ich habe ihn dann nochmal informiert, er sagte wieder "mmh mmh". Dass man es durchaus ohne Probleme verstehen konnte hat sein Kollege JP bewiesen, welcher daraufhin fragte: "Sagtest du gerade Kochkurs?" und das Lachen anfing. Ich meine, er saß kilometerweit entfernt und hatte nur den Lautsprecher. Wenn er es verstanden hat, dann hatte Roland definitiv eine faire Chance.


So. Unser von uns beiden herbeigesehnter Kochkurs würde ja erst am Abend starten, daher hatten wir vorher noch ein bisschen Meerzeit geplant. Der von uns bevorzugte Strand war zwar traumhaft schön, jedoch gab es nur wenig Schatten und unter diesen quetschten sich alle verzweifelt.
Eine kurze Recherche ergab, dass der Long Beach wohl die besten Chancen auf ein schattiges Plätzchen bot, also nichts wie hin.

Nun ja, es ist sicherlich nicht der schönste Strand der Insel, aber es hat schon gepasst.

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Die gemütlichen Liegen gehören übrigens zu einem Hotel/Resort.

Erst chillten wir ein bisschen auf unserem Handtuch und schließlich beschloss ich ein bisschen schwimmen zu gehen. Roland hatte leider seinen Turnbeutel Badesachen vergessen - er behauptet aus Versehen (ja klar, Nachtigall ick hör dir trapsen) und wollte auf keinen Fall riskieren dass seine Shorts nass werden. Daher musste er nach ein paar Schritten im Meer wieder umdrehen.

Entsprechend zog ich (fast) einsam meine Bahnen


während Roland sich anderer Kunst widmete.

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Eventuell hab ich es dann doch bisschen zu sehr genossen, denn trotz brav eincremen habe ich mir einen fetten Sonnenbrand geholt. Eigentlich sauge ich alles an Sonne auf und plopp ist es weg - ich bleibe einfach konstant weiß, kein rot, kein braun - diesmal war es anders. Man wird wohl nicht jünger.

Die Sonne war mittlerweile auch so doof abgebogen, dass es keinen Schatten gab und so machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel um zu duschen und uns für unseren Kochkurs fertig zu machen.


Und nun ist es endlich: Time for Lime - Cooking for a cause

Wenn man in den touristischeren Gebieten von Koh Lanta wohnt bietet TFL einen Shuttle an, nach Old Town fährt der aber nicht. Wir haben uns überlegt aufgrund des Cocktail Kurses ein Grab zu nehmen, Roland hat dann aber gesagt, dass er halt nur einen trinkt und dann was alkoholfreies.

Bei TFL angekommen hatten wir erst ein bisschen Zeit anzukommen, im Pool zu planschn, uns umzusehen und die anderen zukünftigen Starköche kennenzulernen. Schnell stellte sich heraus, dass wir eine sehr lustige, bunt gemischte Truppe aus einigen Deutschen, einem österreichischen Paar, einer englischen Familie und ich glaube zwei Paaren aus Schweden sind. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und gut unterhalten.
Ergänzt wurden wir abwechselnd durch ein Mädel welches uns die Cocktails lehrte, Junie und Chef Noi sowie einer bunten Mischung fleißiger Helferlein. Hier muss besonders Mama die "beste Currypaste-Maschine der Welt" (TFL legt Wert darauf so viel wie möglich selbst herzustellen) erwähnt werden. Sie ist wirklich uralt und - wow! - sie hat einen Hammer-Bizeps.
UND natürlich durch Thomas und ich meine Penelope. So lernen die Hunde wenn sie so weit sind mit wechselnden fremden Menschen umzugehen.

Zum Warm Up, um die eh schon gelöste Stimmung noch weiter zu lösen und als Unterstützung für den folgenden - keineswegs trockenen - Theorieteil starteten wir dann direkt mal mit der Cocktail Mixing Class.

Wir hatten die Wahl zwischen Lemongras Margerita, Chili Margerita oder Gin Mizz. Es wurde jeweils ein Besipiel gemixt, sodass wir vorab probieren konnten. Alle waren sehr sehr lecker.

Ich entschied mich dann für einen Sonderweg: den Lemongras Chili Margerita (welchen ich mittlerweie zuhause schon mehrfach nachgemacht habe - den Zuckersirup habe ich selbstverständlich selbst gemacht und mit Goldglitze gepimpt)

Mmh, da fehlt das zweite Teufelshorn :)

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Wer mir jetzt gut zusieht kennt am Ende das Rezept.


Und nun: ไชโย (Chiyo)
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Dann folgte der Theorieteil mit Junie. Sie ist eine beeindruckende Frau mit einer wahnsinnigen Aura und man merkt mit jedem Wort wie sehr sie das was sie tut liebt.

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Wie schon erwähnt wird bei TFL viel selbst gemacht und dazu wird man auch angehalten. Es wird ein großer Wert darauf gelegt uns nützliche Tipps und Tricks zu verraten (z.B. welche die beste in D/A/S/GB erhältliche Currypaste ist, wo man eventuell alternativ im Internet findet - aber nur weil wir keine Mama-Curry-Maschine daheim haben - auf was man beim Einkaufen achten soll, Haltbarkeit, etc.) und am Ende bekommt man natürlich auch eine TFL-Bibel mit den ganzen Tipps und Tricks sowie den einzelnen Rezepten. Es war wirklich wahnsinnig interessant und niemals langweilig - aber ich würde sagen, das muss man einfach mal selbst erlebt haben.

Junie erklärte uns die Grundzüge der thailändischen Küche - jedes Gericht besteht aus folgenden drei Geschmacksrichtungen:
Sauer: It's time for lime. Oder Reisweinessig oder Tamarinde. Salzig: Durch Fischsauce (Nam Pla) oder Sojasauce. Süß: Durch Palmzucker, Kokoszucker oder Kokosmilch.
Manche sagen Scharf gehöre auch dazu, aber Junie meinte das stimmt nicht zwingend. Musste dabei aber auch ein bisschen grinsen.
Bei allen Geschmacksrichtungen ließ sie die entsprechenden Produkte rumgehen und jeder durfte probieren. Sie nannte auch immer vegetarische oder vegane Alternativen bzw. hatte sie auch da.

Am Ende gab es für uns noch Thailand in one bite (Mieng Kham), eine eher unscheinbares Täschen aus einem Blatt wildem Pfeffer gefüllt mit naja Thailand in one bite eben. Ist doch klar. Schaut gut hin oder eventuell lohnt es sich ja, mir wieder gut zuzuhören :)

IMG-20260307-WA0056.jpg

Achtet einfach nicht auf die sch... Transkription von YT - kann man die ausschalten?




So, hier machen wir erstmal eine Pause und ich gebe euch die Chance das alles erstmal einzukaufen und nachzumachen - es lohnt sich.
 
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binebiene

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Oh ich freue mich so: Sweet ist seit September Österreicherin, zusammen mit Walter, einem Rolli-Hund.

3 weitere Hunde wurden nach London adoptiert.

So viele Adoptionen sind allerdings ungewöhnlich.
 

Cawu

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Sowas gefällt mir richtig gut. Ich versuche ja, wenn möglich, auch immer etwas "Besonderes" auf unseren Reisen mitzunehmen. Gerade einen Workshop, Kochkurs oder Tasting, etc.. Oftmals scheitert es aber an dem Desinteresse meiner Reisebegleiter - diese Banausen. :D
 
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